Wir sind überzeugt: Mehr Frauen in den nächsten Rat der Gemeinde Ascheberg !

Warum im nächsten Gemeinderat Frauen eine größere Rolle spielen sollten

Gastautorin: Katharina von Stauffenberg

Mit Beginn der Corona-Krise haben wir gesehen, was viele von uns im Alltag manchmal nicht genug beachten: Frauen sind systemrelevant. In Berufsfeldern wie Krankenhäusern, der Pflege, Kinderbetreuung und Schulen, genauso aber auch zuhause, in Familie und Partnerschaften. Während der Krise sind außerdem vorrangig Qualitäten gefragt, die klassischerweise als „feminin“ abgetan werden: Fürsorge, Verständnis, Toleranz und Empathie. Diese Qualitäten sind auch für die Kommunalpolitik von großer Bedeutung. Gerade heute, wo sich viele von Ihnen nicht mehr ausreichend von der Verwaltung berücksichtigt fühlen und Solidarität in Krisenzeiten von so zentraler Bedeutung ist. Deshalb setzen wir uns auch für eine stärkere Repräsentation von Frauen im Gemeinderat ein. Zuletzt machten sie nur rund ein Drittel des Rats aus, dabei könnten Sie unsere Gemeinde auf vielfältigste Weise enorm bereichern.

Frauen sind in Verantwortungspositionen stark

Frauen und Männer haben unterschiedliche Führungsqualitäten. Uns geht es nicht darum zu sagen wer die „besseren“ Qualitäten hat, sondern darum, dass weibliche und männliche Stärken sich meist ideal ergänzen und gegenseitig bereichern. Frauen ergreifen zum Beispiel besonders stark die Initiative, wenn es um Fortschritt und Veränderung geht, sind in allen Lebenslagen besonders resilient, arbeiten gerne und erfolgreich in Gruppen zusammen, bauen vielfältige Beziehungen in ihrem Umfeld auf und zeigen hohe Integrität und Ehrlichkeit. All dies sind Fähigkeiten und Eigenschaften, die wir in einer starken Gemeinde wie Ascheberg brauchen, um uns weiterzuentwickeln und die Gemeinde noch lebenswerter zu gestalten. Genau deshalb stellen wir dieses Jahr auch eine nahbare und inspirierende Bürgermeisterkandidatin, die genau diese Eigenschaften vertritt.

Gleichberechtigung ist tief in der DNA der SPD verwurzelt

Die SPD war die erste Partei, die im deutschen Kaiserreich offensiv das Wahlrecht für Frauen einforderte und sich für die aktive und gleichberechtigte Mitgliedschaft von Frauen in Parteien einsetzte. Sie war 1908 auch die erste deutsche Partei, die eine Frau in den Parteivorstand wählte. Unseren Einsatz für Frauen und Gleichberechtigung haben wir konsequent weitergeführt und uns seit jeher für eine Gesellschaft eingesetzt, in der Frauen und Männer gleich, frei und solidarisch miteinander leben können, indem klassische Rollenmuster durchbrochen und Haus- und Familienarbeit gerechter verteilt werden. Konsequenterweise wünschen wir uns auch eine stärkere Repräsentation von Frauen in unserem Gemeinderat. Weil es die logische Konsequenz unserer Zeit und eigentlich schon längst überfällig ist.

Unterstützen auch Sie die Frauen der Gemeinde Ascheberg

Von Frau zu Frau und Frau zu Mann möchte ich sagen, dass die Zukunft von uns allen verlangt, dass wir uns in andere einfühlen, aufeinander zugehen, Herausforderungen mit Fantasie lösen und gemeinsam, kooperativ an Lösungen arbeiten. Innerhalb unserer Gemeinde, unserer Familien, Partnerschaften, Freundschaften und Geschäftsbeziehungen – innerhalb der gesamten Gesellschaft. Mit Männern, genauso wie mit Frauen. Wir wollen unsere Zukunft gleichberechtigt und facettenreich gestalten und sie so bereichern.

In diesem Sinne wollen wir Sie, liebe Ascheberger Bürgerinnen und Bürger besonders dazu auffordern sich für mehr Frauen im Gemeinderat und somit auch für die SPD Ascheberg zu engagieren und sich für noch mehr kompetente Frauen in der Politik stark zu machen!

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