SPD Ascheberg stellt sich neu auf!

Führungstrio mit Volker Brümmer an der Spitze neu gewählt

Beim Neujahrsempfang mit ordentlicher Mitgliederversammlung hat der SPD-Ortsverein Ascheberg zu Beginn des Wahljahres 2020 seinen Vorstand neu aufgestellt. An die Spitze wählten die Sozialdemokraten den 43-jährigen Diplom-Sozialarbeiter Volker Brümmer. Birgit Homann und Nadine Ohk werden als Stellvertreterinnen zusammen mit ihm als Führungstrio agieren. Petra Haverkamp als Kassiererin und Claudia Ley als Schriftführerin wurden beide wiedergewählt. In ihren Ämtern bestätigt wurden Elmar Hammwöhner als Bildungsbeauftragter und Sebastian Klaas als Mitgliederbeauftragter. Als Beisitzerin ist Bärbel Möllenkamp neu dabei. Als weitere Beisitzer erweitern den Vorstand Uwe Cottmann, Wolfgang Nickel, Maximillian Haupt und Christian Klaverkamp.
Volker Brümmer erklärte, dass beim Kitaausbau in letzten Jahren „die Mehrheitsfraktion im Rat von einem rückwärtsgerichteten Geist beraten sei.“ Dieser habe dazu geführt, dass nun zu wenig Plätze da seien und gleichzeitig Kinder in Provisorien und Containern betreut werden müssten. Diese rückwärtsgerichtete Haltung fände sich auch beim Ausbau der Ganztagsbetreuungen an den Grundschulen wieder. „Die Mitarbeiterinnen in den Übermittagsbetreuungen machen einen richtig guten Job. Es fehlt aber an ausreichenden Räumlichkeiten“, mahnte Brümmer fehlende Investitionen an.
In der Pflege gebe es wegen des Mangels an stationären Plätzen auch keine Kurzzeitpflegeplätze und auch Tagespflegeplätze seien zu wenig in der Gemeinde vorhanden.
„Wir brauchen keine Blechlawinen in den Ortskernen, sondern intelligente Mobilitätskonzepte“ forderte er. Eine Lösung dabei könne der Ausbau des Fahrradwegenetzes sein, zudem müsse der Fahrradverkehr an einigen Stellen Vorrang erhalten.
„Ein ordentliches Dach über dem Kopf bleibt Aufgabe der kommunalen Daseinsvorsorge“ erklärte Brümmer zum Thema Wohnen. Neben genügend Bauplätzen für junge Familien müssten in ausreichender Zahl Wohnungen für alleinstehende ältere Menschen, Auszubildende und Familien vorhanden sein. Das könne man nicht dem Markt überlassen. Im Zweifel müsse sich die Kommune an einer Wohnungsbaugesellschaft beteiligen, um das Angebot an bezahlbaren Wohnraum zu verbessern.
Johannes Waldmann wird sich zukünftig stärker auf die Politik im Kreis Coesfeld konzentrieren, wird aber Ansprechpartner vor Ort in Davensberg bleiben. Er blickte in seinem letzten Rechenschaftsbericht auf die letzten knapp zehn Jahre der Arbeit im SPD-Ortsverein zurück.
„Keine andere Partei in Ascheberg steht so konsequent wie wir für Investitionen in Kindergärten und Schulen“ hob Waldmann hervor. Klare Belege dafür seien die in den Haushaltsberatungen gestellten Anträge, wie in diesem Jahr zur Gebührenfreiheit bei den Kitas oder der Ausweitung der Schulsozialarbeit an den Grundschulen.
Die Ascheberger Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten bedankten sich mit Blumen und einem Präsent bei Johannes Waldmann und hoben die außerordentlich gute Arbeit als Vorsitzender in ihren Dankesworten hervor.
Besonderen Respekt vor dem großen Engagement von Johannes Waldmann drückte auch der SPD-Landtagsabgeordnete André Stinka in seinen Worten aus.
André Hellwig wurde zu Beginn des Neujahrempfanges für seine 25jährige Mitgliedschaft in der SPD geehrt, übrigens mit einer Urkunde, die erstmalig von zwei Parteivorsitzenden unterschrieben worden ist.

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