Monika Verspohl und SPD stellen Ideen und Themen vor

Drei Schwerpunkte ihrer Arbeit als Bürgermeisterin und eine klare Antwort auf eine zur Zeit  in der Gemeinde sehr häufig gestellte Frage, präsentierte Monika Verspohl am Sonntagvormittag beim politischen Frühschoppen der SPD in Herbern. Im Anschluss stellte der SPD Ortsverein seine  Kampagne mit acht Kernthemen den aufmerksamen Zuhörern beim Auftakt zur heißen Wahlkampfphase vor.

Pünktlich um kurz nach 11 Uhr am Sonntagmorgen erreichten die erstem Sonnenstrahlen die knapp 50 interessierten Bürgerinnen und Bürger aus allen Ortsteilen der Gemeinde Ascheberg im Biergarten der Gaststätte „Zur alten Mühle“ in Herbern. Volker Brümmer begrüßte dementsprechend wohlgelaunt und stimmte auf das Programm der Veranstaltung ein, bevor er das Mikrophon an die Bürgermeisterkandidatin der SPD Monika Verspohl, weitergab.

Transparente Informationen

In wenigen Sätzen brachte  Monika Verspohl ihre politische Agenda für die Gemeinde Ascheberg auf den Punkt: „Bei meiner Arbeit als Bürgermeisterin wird mir eins besonders wichtig sein: Ich werde alle Bürgerinnen und Bürger immer transparent informieren, beteiligen und sie in meine Projekte einbinden.“, erklärte sie.

Lebenswerte Ortskerne

Zu ihrem Thema der Lebens- und Aufenthaltsqualität erläuterte Monika Verspohl, dass ihr besonders die Weiterentwicklung der Ortskerne ein wichtiges Anliegen ist. „Lebenswerte Orte brauchen eine gute Infrastruktur mit allem, was die Menschen zum täglichen Leben brauchen: Bäcker, Ärzte und Apotheken, Einzelhandel, auch einen Drogeriemarkt und noch ein paar Dinge mehr“. Auch die Gestaltung eines Mehrgenerationenparks mit viel Grün und Spielgeräten, insbesondere für Kinder mit und ohne Beeinträchtigungen, ist ihr eine Herzensangelegenheit.

Nachhaltigkeit und Klimaschutz stärken

„Die Verwaltung muss beim Thema Nachhaltigkeit und Klimaschutz als bestes Beispiel voran gehen!“, stellte Monika Verspohl kurz und knapp klar. Möglichkeiten sehe sie in digitalisierter papierloser Arbeit der Verwaltung, dem weiteren Ausbau von Photovoltaik auf öffentlichen Gebäuden, der Erhöhung der Artenvielfalt und vor allem bei der grundsätzlichen Förderung von allen nachhaltigen Projekten in der Gemeinde.

Unternehmen unterstützen

Für die Wirtschaft hat sie eine eindeutige Botschaft: „Ich werde die Wirtschaft vor Ort durch verschiedene Maßnahmen stärken: Die Gewerbesteuer zu senken ist nur ein Beispiel, um in der aktuellen Krise die Unternehmen vor Ort  bestmöglich zu unterstützen“. Deutlich machte sie ihr Anliegen, den Wirtschaftsstandort Ascheberg  zu sichern und attraktiv zu halten.

Wo wird Monika Verspohl als Bürgermeisterin leben?

Eine Frage, die aktuell einige Menschen in der Gemeinde bewegt, stellte dann der Vorsitzende der SPD Ascheberg, Volker Brümmer: „Wo wirst du leben und wohnen, wenn Du als Bürgermeisterin gewählt wirst?“ Monika Verspohl zögerte nicht lange: „Als Bürgermeisterin werde ich in der Gemeinde Ascheberg leben, wohnen und arbeiten. Ich bin dann auch mal am Sonntagnachmittag auf der Straße für die Menschen ansprechbar, das ist mir wichtig!“, unterstrich die Kandidatin.

Acht Themenplakate für drei Ortsteile

Gemeinsam stellten Birgit Homann, Monika Verspohl und  Christian Ley mit Volker Brümmer die acht im Wahlkampfteam ausgearbeiteten  Themen anhand der druckfrischen Plakate für die Kampagne zur Kommunalwahl am 13.September vor.

Bezahlbaren Wohnraum schaffen

„Es sind nicht nur Singles, Azubis, Alleinerziehende und Senioren, auch junge Familien oder die mit nicht so großen Einkommen sind auf bezahlbare Mietwohnungen angewiesen. Dass es davon, neben neuen Baugebieten, zukünftig mehr gibt, dafür setzten wir uns ein“, startete Christian Ley mit dem ersten Plakat.

Stärkung des Radverkehrs

Ein weiteres wichtiges Thema, so Volker Brümmer, sei der Ausbau des Radverkehrs in den Ortsteilen, aber auch für Pendler zwischen den Orten oder zum Arbeitsort. Dabei gehe es darum, dem Radverkehr grundsätzlich mehr Vorrang zu geben und die Bürgerinnen und Bürger zu motivieren auf das Rad umzusteigen, um so aktiv etwas für den Klimaschutz durch Reduzierung des CO2- Ausstoßes  zu tun.

Wohnortnahe Kindergärten

Monika Verspohl geht auf den Ausbau der Kindertagesstätten ein: „Zu einer lebenswerten Gemeinde gehören auch genügend Kindergartenplätze und dies möglichst in fußläufiger Nähe zum Wohnort“. Etwas Schärfe bringt Volker Brümmer an dieser Stelle ein: „Wir erhalten sicherlich eine weitere gute Kita mit einem guten Träger in der geplanten Kita an der Herberner Straße in Ascheberg. Die Verkehrssituation zwischen DRK-Rettungswache und der Bushaltestelle, dann mit zwei Kindergärten wird uns aber auf die Füße fallen. Davor habe ich bereits im Ausschuss gewarnt“. Dass dort dennoch eine Kita im Schnellverfahren gebaut werde, sei Folge des Rückstandes beim Kitaausbau aufgrund der verfehlten Politik der Mehrheitsfraktion in den letzten Jahren. „Mit etwas mehr Vorlauf wäre ein Standort an anderer Stelle zu finden gewesen“.

Investitionen in Schulen und digitale Endgeräte

Birgit Homann stellt die Forderung der SPD dar, dass jede Schülerin und jeder Schüler der Gemeinde Ascheberg  zukünftig ein digitales Endgerät zur Verfügung haben muss und dies unabhängig von der wirtschaftlichen Situation des Elternhauses.

Ein weiteres Plakat zum Thema Schule wird mit dem Satz: „Unsere Schulen werden zu Leuchttürmen“ vorgestellt. Die SPD Ascheberg will die Schulen der Gemeinde zu Vorzeigeobjekten im ganzen Münsterland entwickeln. „ Dazu gehört dann auch mal ein vernünftiger Neubau und keine Flickschusterei“, unterstreicht Volker Brümmer diesen Anspruch. „Beim Thema OGS gibt es keinen Zweifeln und Hadern  mehr. Sie kommt und sie benötigt endlich die klare Unterstützung aller politischen Kräfte in der Gemeinde “.

Entlastung bei Gebühren

„Gebühren in der Gemeinde könnten für alle gesenkt werden“, ist sich Christian Ley sicher. „Dies ist eine Forderung, die wir seit Jahren stets wiederholen“. Das Geld kann sozial gerecht direkt in den Geldbeuteln der Familien bleiben und so das Heimatshoppen ankurbeln.

Mehr Barrierefreiheit

Monika Verspohl verdeutlichte, dass es beim Thema fehlende Barrierefreiheit, das ihr übrigens auffallend häufig als Problem benannt worden sei, nicht nur um Senioren gehen, sondern auch Treppen und Stufen mit Kinderwagen, Kinderrädchen und Rollstühlen nicht zu überwinden seien. „Wie wollen wir das Bahnfahren mit dem Radverkehr kombinieren, wenn wir die Räder am Bahnhof wie in Davensberg erst die Treppe raufschleppen müssen“, bringt sie ein konkretes Beispiel ein.

Mehr Frauen für den Gemeinderat

Zusammen mit Birgit Homann erläuterte Monika Verspohl die Forderung der SPD nach mehr Frauen im neuen Gemeinderat „Ich will als Bürgermeisterin mit einem Rat zusammenarbeiten, in dem Frauen eine größere Rolle spielen“, führt sie aus.

Für einige detaillierte Nachfragen und Hinweise nutzen die Anwesenden ausgiebig die Gespräche in kleineren Runden mit der Bürgermeisterkandidatin und den Wahlkreiskandidaten im Anschluss an die Präsentation. So fand der politische Frühschoppen erst am frühen Nachmittag sein Ende.

Die Plakate der Kampagne werden durch den SPD Ortsverein aktuell auch in Kurzform per Videoschnitt in den Sozialen Medien bei Facebook und Instagram vorgestellt.

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