Gedenken der Opfer bleibt unerlässlich

Holocaustgedenktag

Am Mittwoch wurde an die Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Menschen, die unter nationalsozialistischer Gewaltherrschaft entrechtet, verfolgt, gedemütigt und ermordet wurden. Der ehemalige Bundespräsident Roman Herzog proklamierte am 3. Januar 1996 den 27. Januar zu diesem Gedenktag, an dem deutschlandweit Gedenkveranstaltungen durchgeführt werden.

Aufgrund der aktuellen Situation fand der Gedenkakt in diesem Jahr in aller Stille statt. Der Vorsitzende des SPD Ortsvereins Ascheberg, Volker Brümmer, so wie Ratsfrau Birgit Homann legten am späten Nachmittag zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus Blumen an die Gedenkstele an der Südstraße nieder. Das sonst übliche Beiprogramm entfiel.

Homann mahnte, dass so etwas nie wieder passieren darf. Vor 76 Jahren führte die Sowjetarmee im Januar 1945 an der Ostfront schwere Kämpfe an deren Ende sie am 27. Januar 1945 das größte nationalsozialistische Konzentrationslager Auschwitz befreite. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich im Konzentrationslager Auschwitz noch etwa 7000 Gefangene. über eine Million Juden wurden allein in Auschwitz ermordet.

Überlebende dachten damals nach ihrer Befreiung, das die Welt die nun eine bessere werden würde, müssten in der heutigen Zeit allerdings feststellen, dass Antisemitismus immer noch Bestandteil unserer Gesellschaft sei. Deshalb bleibe es unerlässlich, diese Verbrechen nicht zu vergessen und der Opfer zu gedenken.

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