Fahrradmobilität

Fahrrad fahren in Ascheberg

Deshalb sollten wir mehr auf’s Fahrrad setzen!

Das Auto stehenlassen und mit dem Fahrrad zur Arbeit oder zum Einkaufen fahren? Bei Wind und Wetter draußen sein? Das nervt doch nur, oder? Nein. Das macht Spaß und spart oft sogar Zeit. Hauptsache man ist sicher unterwegs. Dieser Blog zeigt mit eigenen Erfahrungen, wie es gehen kann und welche Ziele wir für den sicheren Radverkehr haben.

Wie wir am Stau vorbeifahren

Der durchschnittliche Deutsche steht pro Jahr 120 Stunden im Stau. Jeder Pendler kennt die Situation aus eigener Erfahrung. Morgens und Abends steht man mehrere Rotphasen an jeder Ampel. Anlieferverkehr verstopft die Straßen. Baustellen zwingen die Pendler zu Umwegen durch die Stadt. Mit dem Fahrrad lässt sich dieser Stress deutlich reduzieren. Pendler nach Hamm, Werne oder Münster sind in der Hauptverkehrszeit auf dem Rad nicht viel langsamer am Ziel, besonders auf dem Rückweg am Nachmittag, wenn der Feierabendverkehr am dichtesten durch die Straßen schleicht. Dies haben wir persönlich getestet.

Wie wir langsamer fahren aber genauso schnell ankommen

Bei der Fahrt aus Herbern in die Hammer Innenstadt war ich mit dem Auto sage und schreibe vier Minuten schneller, inklusive Parkplatzsuche. Der Weg vom Hammer Süden nach Herbern kostete mich nachmittags nach 16:00 nur sieben bis zehn Minuten mehr Zeitaufwand mit dem Rad im Vergleich zum Auto. Der Pendelweg von Herbern nach Lüdinghausen kostet wegen der überwiegend freien Landstraßen 20 Minuten zusätzlichen Zeitaufwand mit dem Rad. Diese sind allerdings zumindest bei gutem Wetter pure Erholung im Gegensatz zum Auto. So gewinnen wir Freizeit, statt vor der Ampel vor Wut ins Lenkrad zu beißen.

Warum Viele mit dem Rad zu uns kommen

Es pendeln auch immer mehr Einpendler mit dem Rad nach Ascheberg. Hier geht die Firma Alukranbau Klaas mit gutem Beispiel voran und hat alle Mitarbeiter mit modernen E-Bikes ausgestattet. Parkplatzsorgen: Fehlanzeige. Dieses Beispiel darf ruhig Schule machen. Über die Münsterländer Pättkes radelt es sich ganz entspannt. Deshalb kommen viele Radtouristen gerne ins Münsterland und in unsere Gemeinde. Allerdings wollen wir dies durch bessere Radwege entlang der Hauptstraßen und in den Ortschaften weiter unterstützen. Wer zur Arbeit fährt, möchte nicht immer über enge Wirtschaftswege durch die Bauernschaft kurven, sondern gerne besonders morgens auf dem schnellsten Weg durchfahren. Das wollen wir überall ermöglichen.

Wie wir uns im Verkehr sicher fühlen

Als Radler will ich mich im Verkehr sicher fühlen. Persönlich trage ich immer einen Helm. Mein Fahrrad ist verkehrssicher beleuchtet. In der dunklen Jahreszeit trage ich Warnweste und Leuchtarmband. Leider sind viele Radwege und Straßen innerorts und besonders im Außenbereich eher Buckelpisten als sichere Wege. Und wie durch Zauberei ist der Radweg immer verdreckt, während die Straßen daneben blitzsauber strahlen. Dies soll sich ändern. Radwege sollen im Sommer wie im Winter genauso gereinigt, freigeschnitten und im Winter eisfrei sein wie Straßen für den Autoverkehr. Wir wollen an den Hauptstraßen in den Ortschaften farblich abgesetzte Radspuren. Bei einem Seitenwechsel des Radwegs soll die Querung deutlich farblich abgesetzt werden.

So werden wir das umsetzen

Für uns ist klar, dass bei mittleren Pendelstrecken das Rad eine echte Alternative zum Auto darstellt. Wir wollen die Radler mit besseren Radwegen und einer sicheren Wegeführung schneller und sicherer ans Ziel bringen. Für überörtliche Wege wollen wir hierbei mit den Nachbargemeinden zusammenarbeiten. Wir sehen uns dann auf dem Radweg!

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