Ascheberg braucht vielfältigen Wohnraum

Ascheberg

In den letzten Jahren habe ich immer wieder gehört, dass Freunde oder Bekannte eine Wohnung suchten. Leider sind diese Mietwohnungen knapp und niemand kann auch nur eine freie Wohnung nennen. Oder eine freiwerdende Wohnung ist binnen Stunden neu vergeben. Auch eine regelmässige Beobachtung der Mietportale im Internet blieb oft ergebnislos. Wer eine Wohnung sucht, muss viel Geduld aufbringen und einen langen Atem haben, bis ein passendes Objekt gefunden wird. Auch müssen viele Interessenten an ihre finanziellen Grenzen gehen, um eine passende Wohnung zu finden.

Warum benötigt Ascheberg vielfältigen Wohnraum?

Die Gemeinde Ascheberg liegt in der Boomregion zwischen Münster und dem Ruhrgebiet. Die Gemeinde wächst stetig, so dass der Bedarf an Wohnraum insgesamt steigt. Und der demografische Wandel sorgt für neue Bedarfe auch in bestehenden Wohngebieten. Gebraucht werden heute Wohnungen für junge Familie, Singlewohnungen, altengerechte Wohnungen und Grundstücke für Neubauten. 

Was brauchen wir in Ascheberg, Herbern und Davensberg ?

Die Gemeinde Ascheberg muss zu einem Ort werden, der alle Wohnbedarfe abdecken kann. Die Mischung der Wohnformen ist entscheidend, damit alle Bedürfnisse der verschiedenen Gruppen gedeckt werden können. Nur so können wir den Bürgerinnen und Bürgern in der Gemeinde die Sicherheit bieten, dass sie auch in Zukunft hier leben können, auch wenn sich ihre Lebenssituation verändert.

Wie die Ascheberger Wohnlandschaft bedarfsgerecht neu gedacht werden kann

Wir wollen ein Wohn- und Baukonzept erstellen, das die Bedarfe in den kommenden Jahren aufgreift und umsetzt. Neue Wohnformen sollen verstärkt in die Planungen der Gemeinde einfließen. Neue Konzepte wie Mehrgenerationenprojekte oder “Wohnen für Hilfe” können den Bedarf an Wohnraum für verschiedenste Gruppen abdecken. Eine hohe Akzeptanz durch transparente Entscheidungsprozesse mit Beteiligung der Bürger ist notwendig. Der zur Verfügung stehende Wohnraum kann so für alle Interessen optimal genutzt werden.

Fazit: 

Junge Singles, Familien und ältere Menschen benötigen unterschiedliche Wohnformen. Diese können sich auch ergänzen, wenn Jung und Alt, Familien und Singles, zusammenleben. Wir wollen gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern neue Ideen sammeln, wie der vorhandene Raum optimal ausgenutzt werden kann.

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