Gemeinsam gegen Fracking!

Gemeinsamkeiten bei Kritik an Gasbohren-Pläne

Stefan Henrichs (BigG), Christian Ley (SPD), Carsten Rampe (SPD), Jürgen Blümer (BigG) und Johannes Waldmann (SPD).
Stefan Henrichs (BigG), Christian Ley (SPD), Carsten Rampe (SPD), Jürgen Blümer (BigG) und Johannes Waldmann (SPD).

Am vergangenen Dienstag trafen sich Vertreter der Drensteinfurter Bürgerinitiative gegen Gasbohren BigG mit Vertretern der SPD aus dem Kreis Coesfeld und der Gemeinde Ascheberg. Schwerpunkt des Gedankenaustausches waren die Anträge zu den Gasbohren-Pläne von HammGas.

SPD-Landratskandidat Carsten Rampe und die Gemeinderatsmitglied Christian Ley und Johannes Waldmann machten deutlich, dass alle Bedenken und Sorgen der Bürger in die jeweiligen Stellung-nahmen der Gemeinde und des Kreistages einfließen werden und das man einen parteiübergreifenden Beschluss anstrebt. „Die SPD im Kreis Coesfeld hat schwerwiegende Bedenken gegen eine Gasförderung – ob mit oder ohne Fracking“, fasste Carsten Rampe die Position der Sozialdemokraten zusammen.

Besonders problematisch sehen die Genossen zwei Punkte: Zum einen wurde von Rampe bemängelt, dass vor dem Beginn der Bohrungen keine Bestandsaufnahme der Situation im Untergrund des Bergbaugebiets vorgesehen ist. Damit im Zusammenhang steht der zweite Kritikpunkt: Die Entschädigung z.B. im Fall von Schäden an Gebäuden ist im Bergrecht zur Zeit unzureichend geregelt.

Stefan Henrichs als Vorsitzender der Bürgerinitiative zog am Ende eine positive Bilanz von dem Ge-spräch: „Der Abend hat wieder einmal gezeigt, wie breit der Widerstand gegen Gasbohren-Pläne im Münsterland ist“. Auch Jürgen Blümer zeigte sich zufrieden: „Der erste Bohrturm ist leichter zu verhindern als der vierte oder fünfte.“ Und diesem Ziel sei man heute ein Stück näher gekommen.

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