Holocaustgedenktag
27. Januar 2012
Holocaust-Gedenken am Mahnmal in Herbern
Holocaust-Gedenken am Mahnmal in Herbern
„Ich werde diese Augen nie vergessen“
Herbert Rzepka hat Menschen in die Augen
geschaut, die hinter Gittern auf Viehwagen mit der Bahn einer
schrecklichen Zukunft entgegenfuhren. „Ich werde diese Augen nicht
vergessen“, sagte der Rentner gestern bei der gemeinsamen
Holocaust-Gedenkfeier des SPD-Ortsvereins und der Gruppe Nathan am
Denkmal in Herbern. Nicht nur deswegen ist Rzepka heute wütend, wenn er
etwas von den Morden der Zwickauer Terrorzelle hört, liest oder sieht.
Das war mit ein Grund dafür, warum die SPD gestern zu einer Gedenkfeier
aufgerufen hatte. Es war ein Treffen wider der Gleichgültigkeit, die mit
der Erinnerung an das dunkelste kapitel deutscher Geschichte keine
Chance im Alltag haben dürfe.
Die Gruppe "Nathan" war mit vier Schülern und Lehrerin Elisabeth Juhl vertreten. Sie mahnten, dass aus Frieden nicht Hass werden dürfe.
Harald Kastner erinnerte an das Beispiel der mutigen Bauern aus dem Münsterland, indem er Textpassagen aus dem Buch von Marga Spiegel vortrug.
Die Passanten hielten übrigens nicht an, sondern gingen unberührt ihren Weg weiter.
Von Theo Heitbaum
(Quelle: Westfälische Nachrichten)
Die Gruppe "Nathan" war mit vier Schülern und Lehrerin Elisabeth Juhl vertreten. Sie mahnten, dass aus Frieden nicht Hass werden dürfe.
Harald Kastner erinnerte an das Beispiel der mutigen Bauern aus dem Münsterland, indem er Textpassagen aus dem Buch von Marga Spiegel vortrug.
Die Passanten hielten übrigens nicht an, sondern gingen unberührt ihren Weg weiter.
Von Theo Heitbaum
(Quelle: Westfälische Nachrichten)


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