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Aktuell
10. Februar 2012

SPD Fraktion trägt Haushalt mit

Am vergangenen Donnerstag verabschiedete der Rat der Gemeinde Ascheberg einstimmig den Haushalt für das Jahr 2012.
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Die Haushaltsrede vom Fraktionsvorsitzenden Harald Kastner im Wortlaut hier.



06. Februar 2012

SPD-Strategie geht auf
 
Die Entscheidung im Rat der Gemeinde Ascheberg zum Rückkauf der Oevermann-Fläche und die Bereitstellung der notwendigen Finanzmittel, war eine Entscheidung für die Zukunft und wurde durchaus unter gewisser Unsicherheit bezüglich der Vermarktung getroffen.

Strategisches Ziel der SPD war es, nachdem erkennbar wurde, dass über die Fa Oevermann keine Vermarktungschancen bestanden, entspechende eigene Aktivitäten zu übernehmen. Um so größer ist in der SPD-Fraktion die Freude über die Ansiedlung der renommierten Firma Davert GmbH auf Teilen dieser Fläche. Das ist schlichtweg ein riesiger Glücksfall und enorm werbewirksam für Ascheberg.

Der Wirtschaftsstandort Ascheberg profitiert stark, gibt es doch ca 100 Arbeitsplätze (Teils verlagert, Teils neu geschaffen). Damit stehen unseren Bürgerinnen und Bürger zukünftig interessante Arbeitsplätze vor Ort zur Verfügung. Die Investition in den Rückkauf der Oevermannfläche hat sich bereits jetzt bezahlt gemacht und im Gesamtzusammenhang mit der Fläche Steenrohr entsteht eine attraktive Erweiterung des Gewerbegebietes.

Für die Entwicklung in Herbern ist für die SPD-Fraktion daraus klar abzuleiten, dass wir auch hier für neue Gewerbeansiedlungen die Anstrengungen zur Bereitstellung von preisgünstigen Gewerbeflächen verstärken müssen.




27. Januar 2012

Holocaust-Gedenken am Mahnmal in Herbern

„Ich werde diese Augen nie vergessen“

Herbert Rzepka hat Menschen in die Augen geschaut, die hinter Gittern auf Viehwagen mit der Bahn einer schrecklichen Zukunft entgegenfuhren. „Ich werde diese Augen nicht vergessen“, sagte der Rentner gestern bei der gemeinsamen Holocaust-Gedenkfeier des SPD-Ortsvereins und der Gruppe Nathan am Denkmal in Herbern. Nicht nur deswegen ist Rzepka heute wütend, wenn er etwas von den Morden der Zwickauer Terrorzelle hört, liest oder sieht. Das war mit ein Grund dafür, warum die SPD gestern zu einer Gedenkfeier aufgerufen hatte. Es war ein Treffen wider der Gleichgültigkeit, die mit der Erinnerung an das dunkelste kapitel deutscher Geschichte keine Chance im Alltag haben dürfe.

  • Holocaust_Gedenken_am_Mahnmal_in_Herbern_Ich_werde_diese_Augen_nie_vergessen_image_630_420f_wn.jpg
SPD-Vorsitzender Johannes Waldmann sprach sich für eine bunte Gesellschaft aus und erinnerte daran, warum der 27. Januar seit 1996 auf Initiative von Bundespräsident Roman Herzog bundesweit als Holocaust-Gedenktag gefeiert wird: Am 27. Januar 1945 befreiten Soldaten der Roten Armee die Überlebenden des KZ Auschwitz-Birkenau, des größten Vernichtungslagers des Nazi-Regimes.

Die Gruppe "Nathan" war mit vier Schülern und Lehrerin Elisabeth Juhl vertreten. Sie mahnten, dass aus Frieden nicht Hass werden dürfe.

Harald Kastner erinnerte an das Beispiel der mutigen Bauern aus dem Münsterland, indem er Textpassagen aus dem Buch von Marga Spiegel vortrug.

Die Passanten hielten übrigens nicht an, sondern gingen unberührt ihren Weg weiter.

Von Theo Heitbaum
(Quelle: Westfälische Nachrichten)





16. Januar 2012

Neujahrsempfang 2012

Scharfes Profil gegen Politikverdruss

Ascheberg - Mit einem scharfen Profil gegen die Skepsis, die der Politik entgegenschlägt: Am Sonntag traf sich der Ascheberger SPD-Ortsverein zum alljährlichen Neujahrsempfang in der Gaststätte Gisa-Frenking.

Der Ascheberger SPD-Vorsitzende Johannes Waldmann begrüßte die Parteimitglieder und bedauerte die Abwesenheit des erkrankten SPD-Abgeordneten für den Kreis Coesfeld, André Stinka.

  • Neujahrsempfang.JPG
Waldmann prangerte die Einstellung vieler Menschen zur Politik und zu einigen Parteien als Parteienverdrossenheit an. Er berichtete von sinkender Wählerbeteiligung auf Bundesebene und machte es zu einem Ziel des Ortsvereins, die eigene Präsenz in der Gemeinde Ascheberg zu verbessern.

Zu diesem Zweck kündigte der Vorsitzende an, Programmdebatten mit Gewerkschaften, Vereinen und vor allem mit den Bürgern zu aktuellen Themen veranstalten zu wollen. Bei gemeinsamen Kaffeetrinken oder Stammtischen soll die SPD den Bürgern noch näherkommen.

Zwei inhaltliche Schwerpunkte in Ascheberg: Zum Einen möchte sich der SPD-Ortsverein um die Senioren der Gemeinde kümmern. Zum Anderen soll der Einsatz von Windkraftenergie gestärkt werden. Weitere Themen wie zum Beispiel die Einführung einer offenen Ganztagsschule in Herbern werden weiter auf der Agenda stehen.

Johannes Waldmann machte zudem auf die im Juni 2012 anstehende Reise des Ortsvereins nach Straßburg, anlässlich des 60-jährigen Bestehens des EU-Parlaments, aufmerksam.

Zu dieser Fahrt lud der Parteivorsitzende auch die Jubilare sowie den jüngsten Parteizuwachs Marc Nickel, der feierlich sein SPD-Parteibuch überreicht bekam, ein.

Der Fraktionsvorsitzende Harald Kastner beklagte ebenfalls die Parteiverdrossenheit und bekundete: „Ich bin stolz, ein Demokrat zu sein!“ Er bekräftigte, dass der Ortsverein der SPD „ein Gesicht geben“ müsse.

Kastner hob die SPD als „Vorreiter im Ort“ hervor und machte auf die jüngsten Erfolge der Partei aufmerksam: Die SPD habe sich für die Übermittagsbetreuung von unter Dreijährigen stark gemacht und zusammen mit dem Landtag den Weg für die erfolgreiche Profilschule geebnet und so zur Verbesserung der Lebensqualität in der Gemeinde beigetragen.

Harald Kastner fügte als Ziel für das nächste Parteiprogramm die Verbesserung des Ascheberger Einzelhandels hinzu.

Als Jubilare wurden Franz-Josef Wesp und Heinz Vogelsang für 25 Jahre beziehungsweise 50 Jahr SPD-Mitgliedschaft geehrt.

VON DANIELA LEPPER
(Quelle: Westfälische Nachrichten)





10. Dezember 2011

SPD-Mitgliederversammlung

Mit viel Elan ins neue Jahr starten will der SPD – Ortsverein in der Gemeinde Ascheberg. Der Grundstein dafür wurde am Donnerstag Abend in der Gaststätte Börger - Elvering in Davensberg gelegt. Dort fand die Jahreshauptversammlung der Partei statt.

Beim Jahresrückblick berichtete Michael Krieger über die Parteiarbeit im Jahr 2011. Neben den erfolgreichen Veranstaltungen wie der Fahrradbörse im Frühling und der Fahrt mit  35 Kindern in die Kletterhalle nach Bösensell konnte die SPD laut Krieger wichtige politische Weichenstellungen einleiten. Beispielsweise wird auf Antrag der SPD an beiden Schulen die Einrichtung einer offenen Ganztagsschule vorbereitet. Desweiteren konnte der Orstverein André Stinka zu einer Etappe seiner Sommerradtour in der Gemeinde begrüßen. Bei seinem Stopp in Herbern ging es vor allem um das Thema Regenerative Energie.

  • IMG_11702.JPGDer neue Vorstand (v.l.) Volker Brümmer, Claudia Ley, Christian Ley, Birgit Homann, Elmar Hammwöhner, Petra Haverkamp, Neumitglied Nils Ohk, Vorsitzender Johannes Waldmann und sein Vorgänger Michael Krieger

Bei den Vorstandswahlen stellte sich der langjährige Vorsitzende Michael Krieger nicht mehr zur Wahl. Der Stellvertretende Vorsitzende Christian Ley würdigte die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit im Vorstand in den letzten Jahren. 

Nachfolger als Vorsitzender des SPD Ortsvereins wird Johannes Waldmann. Ihm zur Seite stehen als Stellvertreter Christian Ley, als Kassiererin Petra Haverkamp, als Schriftführerin Claudia Ley, als Bildungsbeauftragter Elmar Hammwöhner und als Beisitzer Birgit Homann und Volker Brümmer.

Es wurden bei der Versammlung zwei Neumitglieder im Ortsverein begrüßt, Marc Nickel und Nils Ohk.

Beim Ausblick auf das nächste Jahr sticht vor allem die geplante Fahrt nach Straßburg heraus. Diese soll Mitte Juni stattfinden.




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