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Gutachten der Verwaltung hat große Schwächen!

Die größte Schwäche des Gutachtens war, dass hier nicht alle Möglichkeiten richtig untersucht worden sind. Obwohl bekannt war, dass auch eine Fußgängerzone diskutiert wird, tauchte diese Möglichkeit nicht im Gutachten auf.

Erst auf Nachfrage gab die Gutachterin (angeblich) ihr negatives Votum hierzu ab. Weil das Gutachten zudem keine klare Empfehlung gibt, zieht die Verwaltung daraus den Schluss, dass alles bleiben kann wie es ist. Dafür 30.000€ auszugeben, ist niemandem zu vermitteln. Vor allem, wenn die Verwaltung nun den nächsten Planer beauftragen möchte, der den gesamten Ortskern betrachten soll. Warum wurde dieser Auftrag nicht gleich gegeben?

Die Proteste der Anwohner sind gerechtfertigt. Als schwacher Verkehrsteilnehmer, der nicht mit einem 2t-schweren SUV sondern mit Rad, Rollator oder zu Fuß unterwegs ist, lebt man auf der Sandstraße leider gefährlich. Nach Ansicht von Verwaltung und Mehrheitsfraktion kann dies jedoch erstmal so bleiben, da es bisher keine schweren Unfälle gegeben hat. Chapeau, so muss man erstmal denken können.

Unsere favorisierte Lösung bleibt eine Fußgängerzone zwischen Lambertuskirchplatz und Himmelstraße. Der Autoverkehr muss die reichlich vorhandenen Parkflächen nutzen und den Ortskern im Bedarf umfahren. Oder
vielleicht mal wieder mit dem Rad ins Dorf fahren.

Kategorien: Allgemein, Bauen, Straßen und Verkehr | Stichwörter: , , .

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